Globale Lokations- nummer (GLN)

 

Die GLN ist Voraussetzung und Basis für die Bildung einer Global Trade Item Number (GTIN) und eines Serial Shipping Container Code (SSCC).

Unter www.gs1-germany.de beantragen Sie bitte im ersten Schritt eine GLN (Globale Lokationsnummer) für Ihre Unternehmensidentifikation.

 

Abbildung 1: Vergabe der Globalen Lokationsnummer (GLN)
Im Rahmen der Beantragung erfolgt die Zuweisung der GLN. Die GLN hat dabei folgenden Aufbau:

 

Globale Lokationsnummer (GLN)

Durch GS1 Germany zugeteilte Nummer

Basisnummer

Individueller Nummernteil

Prüfziffer

40 12345

00000

9

42 123456

0000

5

43 1234567

000

5

Abbildung 2: Aufbau der GLN 

 

Die Länge der GLN Basisnummer hängt von der Anzahl der benötigten GTIN (ehemals EAN-Artikelnummern) ab. So haben Sie die Wahl zwischen einer GLN für 100.000 GTINs, 10.000 GTINs oder 1.000 GTINs. Grundsätzlich gilt: Je länger die GLN Basisnummer, desto weniger Globale Artikelnummern stehen Ihnen als Unternehmen zur Verfügung.

 

Auf der Grundlage der beantragten GLN Basisnummer generieren Sie als Unter- nehmen eigenständig die Artikelnummern. Dabei wird jedem Artikel eine eigene GTIN zugeordnet, wobei diese idealerweise nicht sprechend und fortlaufend ist, z. B. 4312345670012, 4312345670029, etc. im Fall einer 9-stelligen Basisnummer (bzw. 4212345600012, 4212345600029, etc. im Fall einer 8-stelligen Basisnummer oder 4012345000016, 4012345000023, etc. im Fall einer 7-stelligen Basisnummer).

 

 

Globale Artikelnummer (GTIN)

Durch Unternehmen beispielhaft generierte GTIN

Basisnummer

Individueller Nummernteil

Prüfziffer

40 12345

00025

2

 

 

 

 

 

Abbildung 3: Aufbau der Globalen Artikelnummer (GTIN)

 

An die ersten Stellen der GTIN stellen Unternehmen ihre Basisnummer. Das sind die ersten 7, 8 oder 9 Stellen der GLN (in diesem Beispiel die ersten 7 Stellen).

 

Anschließend weisen Unternehmen ihren Artikeln eigenständig GTINs zu, wobei empfohlen wird keine „sprechenden“ Nummern bzw. Nummernkreise zu ver- wenden.

 

Die letzte Ziffer, die sogenannte Prüfziffer, muss bei jeder neu vergebenen GTIN Artikelnummer neu berechnet werden. Grundsätzlich wird die Prüfziffer nach dem Modulo 10 Berechnungsverfahren mit der Gewichtung 3 berechnet. In dem dargestellten Beispiel mit der GTIN 4012345000252 ist die Prüfziffer demnach eine „2“. Die Prüfziffer können Sie einfach über den Prüfziffernrechner auf der Homepage von GS1 Germany (www.gs1-germany.de) berechnen lassen.

 

Im Transportprozess ist der SSCC ein Key-Element für die eindeutige Kennzeich- nung und Identifizierung von Sendungen. Der SSCC ist ausschließlich in der Aus- prägung als GS1-128-Strichcode anzuwenden. Der SSCC wird ebenso wie die GTIN von der GLN abgeleitet (siehe Abbildung 1). Einmal vom Versender vergeben, kann er von allen an der Transportkette Beteiligten für lückenloses Tracking & Tracing sowie für die effiziente Sendungsverfolgung genutzt werden. 

 

Der SSCC ist ebenso wie die GLN und GTIN ein rein numerisches Datenelement – 18 Stellen lang und wie folgt aufgebaut:

 

Serial Shipping Container Code (SSCC)

 

Reserve-

Ziffer

Basisnummer

der GLN

vom Versender zu vergebede

fortlaufende Nummer

Prüfziffer

3

40 12345

123456789

5

3

42 123456

12345678

0

3

43 1234567

1234567

6

 

 

 

 

 

 

 

Abbildung 4: Aufbau des Serial Shipping Container Code (SSCC)

 

Reserveziffer:

Die Stelle der Reserveziffer konnte früher als „Kennzeichnungsziffer der Ver- packung“ mit einem sprechenden Inhalt belegt werden. Im Zuge der System- angleichung von UCC (GS1 US) und EAN (GS1 Europe und weltweit) wurde sie zum 1. Januar 2001 in eine nicht sprechende Reserveziffer umgewandelt, die die Nummernkapazität einer SSCC um den Faktor 10 erhöht.

 

Basisnummer:

Die 7- bis 9-stellige Basisnummer wird aus der GLN übernommen. Sie gewähr- leistet die Eindeutigkeit und weltweite Überschneidungsfreiheit des SSCC. Die Länge der Basisnummer entscheidet zudem über die Nummernkapazität, die dem Anwender zur Verfügung steht.

 

Fortlaufende Nummer:

Dem Versender stehen je nach Länge der Basisnummer 9, 8 oder 7 Stellen für eine fortlaufende Nummerierung seiner Sendungen zur Verfügung. Damit hat er die Möglichkeit, eine Milliarde, 100 Millionen oder 10 Millionen SSCCs zu gene- rieren. Nutzt er die Reserveziffer, erhöhen sich die jeweiligen Kontingente um den Faktor 10. Es gibt keine Vorschriften, wie welche Stellen belegt werden sollen. In der Praxis hat es sich jedoch als sinnvoll erwiesen, die Nummer seriell zu ver- geben, also als reine Zählnummer.

 

Prüfziffer:

Eine Prüfziffer über die vorhergehenden 17 Zeichen schließt die Nummer ab. Die Prüfziffernberechnung erfolgt nach dem gleichen Verfahren wie bei der GLN und GTIN.

In der Summe müssen Reserveziffer, Basisnummer, fortlaufende Nummerierung und Prüfziffer immer 18 Stellen ergeben. 

 

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